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Schon seit meiner Schulzeit interessiere ich mich besonders für die Bildungspolitik, weil sie der Schlüssel für Zukunftschancen junger Menschen ist. Gerade als Landesthema ist mir die Bildungspolitik besonders wichtig.

Investitionen in die Köpfe sind Investitionen in die Zukunft. Das klingt vielleicht nach einem klassischen „Politikersatz“ ist aber für mich auch eine Handlungsmaxime. Auch in Zeiten knapper Kassen ist es wichtig, dass wir Geld für Schulen und Hochschulen ausgeben.

Schulpolitik

Wichtig in der Schulpolitik ist mir, dass es dabei nicht um den von den anderen Parteien geführten Grabenkampf, ob nun ein dreigliedriges Schulsystem (laut CDU) oder eine Einheitsschule (laut SPD/Grünen) der einzig funktionierende Weg in der Schulpolitik ist. Ich denke, dass es gerade die Vielseitigkeit unseres Schulsystems in Hessen ist, die jedem die Wahlmöglichkeit für das passende Angebot gibt. Deshalb bin ich persönlich dafür, dass es möglichst flächendeckend sowohl Angebote von integrierten Gesamtschulen als auch von kooperativen Gesamtschulen und anderen Angeboten des dreigliedrigen Schulsystems geben soll. Daneben sind aber gerade auch die schwächeren Schülerinnen und Schüler in den Förderschulen des Landes zu stärken und die Förderschulen vom Rand der Gesellschaft wegzuholen.

Nicht der Name der Schulform macht für mich einen Vorteil aus, sondern die Arbeit der einzelnen Schule und die Qualität des Rahmens, den die Politik ihnen gibt.

Betreuung ist wichtig, aber in der Schule zählt für mich die Qualität, deshalb war ich immer skeptisch zur „Unterrichtsgarantie plus“. Das verwendete Geld wäre sinnvoller direkt den Schulen zur Verbesserung der Angebote zu geben. Für die Qualität finde ich auch Angebote der externen Evaluation von Schulunterricht wichtig, damit auch die Qualität des Unterrichts besser werden kann.

Ausbildung

Trotz Problemen auf dem Lehrstellenmarkt ist und bleibt die duale Ausbildung in Deutschland und Hessen für mich ein Erfolgsmodell. Aus Gesprächen mit Freunden und Bekannten weiß ich, dass es gerade die Kombination aus praktischer und schulischer Ausbildung ist, die unser Ausbildungssystem im internationalen Vergleich hervorstechen lässt.

In Hessen ist aus meiner Sicht der Ausbildungspakt ein erfolgreicher Baustein, um das duale System zu stärken. Die Politik ist hier insbesondere bei der Real- und Hauptschulbildung, aber auch bei besseren Rahmenbedingungen für die berufliche Bildung – von leichteren Startchancen in die Ausbildung für schlechter qualifizierte bis zur Ausstattung der Berufsschulen – gefragt.

Hochschulen

Eine der Kernaufgaben der Landespolitik ist die Hochschulpolitik. Der erste Hochschulpakt in Hessen hat den Universitäten mehr Freiheiten gegeben und Finanzen planbar gemacht. Dieser Weg muss weiter bestritten werden. Mittel für Bildung sind Investitionen und dürfen deshalb – auf keinem Sektor – gestrichen werden. Es kann nicht sein, dass es in Hessen Hochschulen gibt, in denen im Sommer wegen Hitze keine Arbeit möglich ist oder die aus baulichen Gründen gesperrt sind.

Jeder, der mich kennt, weiß aber, dass ich gegen die Finanzierung besserer Studienbedingungen auf Kosten der Studierenden bin. Ich musste so oder so in Niedersachsen Studiengebühren zahlen, finde aber Gebühren den falschen Weg für Hessen, weil wegen der psychologischen Barriere gerade junge Menschen mit weniger wohlhabenden Eltern dann nicht mehr studieren werden. Diese Position konnte ich als damaliger JuLi-Landesvorsitzender gemeinsam mit den JuLis auch in Niedernhausen beim Landesparteitag durchsetzen.

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