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Politik kann selbst keine Arbeitsplätze schaffen. Sie kann aber durch die richtigen Rahmenentscheidungen unterstützen, dass Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen werden.

Ein wirtschaftlicher Aufschwung, wie in den letzten Jahren,  ist für die Region Kassel die einzige Möglichkeit, zukunftsfähig zu bleiben, damit junge Menschen nicht aus Ausbildungs- oder Berufsgründen in andere Regionen abwandern müssen. Deshalb setze ich mich für bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen in Nordhessen ein.

Gegen Jugendarbeitslosigkeit und deshalb gegen den Mindestlohn und für das liberale Bürgergeld

Als überzeugter Gegner von gesetzlichen Mindestlöhnen ist für mich das zentrale Argument dagegen, dass man in Spanien oder Frankreich deutlich sieht, dass harte Arbeitsmarkteingriffe dazu führen, dass gerade junge Menschen fast keine Chancen mehr haben. Mit rund 30% Jugendarbeitslosigkeit in Frankreich und mehr als 50% in Spanien zeigt sich, dass dies der falsche Weg ist. Stattdessen setze ich auf ein liberales Bürgergeld, bei dem jeder und jede, die von ihrem Einkommen nicht leben kann, automatisch so viel Geld bekommt, dass das wieder möglich wird.

Stärkung unserer Stärken

Am Wichtigsten für mich ist ein Gesinnungswandel in den Köpfen. Es bringt nichts, wenn Vertreter aus der Region klagen, dass die schlechte Situation vom Status als „Zonenrandgebiet“ während der letzten 50 Jahre kommt. Vor einigen Jahren wurde ich an einer Podiumsdiskussion mit genau dieser Argumentation konfrontiert. Dazu konnte und kann ich nur sagen: Vollkommen korrekt erkannt, allerdings resultiert sie auch – und inzwischen vor allem – daraus, dass sich die Politiker aus Stadt und Landkreis lange Zeit nicht um eine Verbesserung der Situation gekümmert haben, sondern sich lieber, wie diese Leute, gegenseitig bemitleidet haben. Die Abkehr vom Selbstmitleid hin zu mehr Tatendrang muss in Stadt und Landkreis weiter forciert werden.

Zentrale Lage nutzen

Gerade die zentrale Lage meines Wahlkreises rund um Kassel muss zukünftig noch stärker genutzt werden. Für den Bereich Logistik, aber auch für den Tagungstourismus ist die Region mit der Anbindung an den Schienenfernverkehr mit dem ICE-Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe und der guten Autobahnanbindung, die zukünftig mit dem Ausbau der A44 und der A49 noch weiter verbessert werden kann und muss, in einer hervorragenden Lage. Die Bemühungen des Regionalmanagements, diesen Standortvorteil zu nutzen, müssen zukünftig noch stärker unterstützt werden. Gerade die landeseigene Hessenagentur leistet hierzu momentan noch nicht das, was möglich wäre.

Flughafen Calden

Bei Firmenansiedlung wird immer häufiger die Frage gestellt, ob es vor Ort einen nutzbaren Flughafen gibt. Deshalb unterstütze ich nachdrücklich den Ausbau des Flughafens Kassel-Calden. Viele Bereiche der Wirtschaftspolitik sind Landes- und Bundesaufgabe, aber durch solche Infrastrukturmaßnahmen kann auch die kommunale Ebene ihren Beitrag zum wirtschaftlichen Aufschwung in Nordhessen leisten. Auch wenn mancher das nicht gerne hört – und meine Position deshalb kritisch sieht – ich sehe den Flughafenausbau in Calden als eine Chance für die Wirtschaft der Region.

Vernetzung Universität

Beiträge zur weiteren wirtschaftlichen Entwicklung können aus Projekten in Zusammenarbeit mit der Universität Kassel (z.B. auf dem Zukunftsfeld der regenerativen Energien) oder auf den Gebieten Logistik und Tourismus kommen. Die Firma SMA in Niestetal ist ebenso wie das geplante Zentrum der Universität bei Volkswagen in Baunatal ein Beispiel für die wirtschaftliche Strahlkraft, die von einer intensiveren Verzahnung der Region mit der Universität ausgehen könnte.

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